{"id":362,"date":"2008-09-11T12:08:19","date_gmt":"2008-09-11T10:08:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.visualberlin.org\/news\/zero-911-screening\/"},"modified":"2008-09-11T12:08:19","modified_gmt":"2008-09-11T10:08:19","slug":"zero-911-screening","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/visualberlin.org\/?p=362","title":{"rendered":"Zero: An Investigation into 9\/11"},"content":{"rendered":"<p><strong>Heute, am 11. September 2008 &#8211; sieben Jahre nach den Terroranschl\u00e4gen in New York &#8211; zeigen wir den italienischen Dokumentarfilm &#8222;Zero&#8220; von Dario Fo und Giulietto Chiesa ab 20:30 im Karakusch.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Weitaus nachhaltiger als die monokausalen Erkl\u00e4rungen, ist das hartn\u00e4ckige Wiederholen von vermeintlich ungekl\u00e4rten Fragen: Wieso reagierte die Luftabwehr am 11. September nicht? Warum st\u00fcrzte der World Trade Center 7, ein abseits der beiden T\u00fcrme gelegenes Hochhaus, Stunden nach den Anschl\u00e4gen noch ein? Wo sind die Tr\u00fcmmer der Flugzeuge geblieben?<\/p>\n<p>Mit solchen und anderen Fragen besch\u00e4ftigt sich der Film &#8222;Zero: An Investigation Into 9\/11&#8220;, f\u00fcr den der &#8222;Hintergrund-Verlag&#8220; gleichfalls kr\u00e4ftig die Werbetrommel r\u00fchrte. Das neuste Produkt aus dem Hause der &#8222;9\/11 Truth Movement&#8220; stammt aus Italien. Regie der einhundertmin\u00fctigen Dokumentation f\u00fchrten Franco Farcassi und Francesco Trento. Mit dem Literaturnobelpreistr\u00e4ger Dario Fo und Giulietto Chiesa k\u00f6nnen sie prominente Unterst\u00fctzer vorweisen. Chiesa, ehemals Funktion\u00e4r der Kommunistischen Partei Italiens und Journalist verschiedener Zeitungen, lud am 26. Februar alle 785 Abgeordneten des Europaparlaments und noch mehr Journalisten zu der Vorf\u00fchrung von &#8222;Zero&#8220; nach Br\u00fcssel ein. Aber nur sechs Abgeordnete folgten der Einladung. Journalisten lie\u00dfen sich Chiesa zufolge gar nicht erst blicken.&#8220; (\u00a9Andreas Mix. <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/:Anschl%E4ge-11.-September-Verzweifelte-Verschw%F6rungstheoretiker\/638229.html?p=2\">stern<\/a>)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Trailer:<\/strong><\/p>\n<p><object width=\"425\" height=\"344\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/q446QR6512I&amp;hl=en&amp;fs=1\" type=\"application\/x-shockwave-flash\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/q446QR6512I&amp;hl=en&amp;fs=1\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><\/object><\/p>\n<p>&#8222;Zero&#8220; &#8211; Die 9\/11-Dokumentation aus Italien<\/p>\n<p>Giulietto Chiesa und Dario Fo prangern die Bush-Regierung an<\/p>\n<p><strong>Rezension:<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;In den letzten Jahren hat es neben zahlreichen B\u00fcchern auch eine Reihe von Filmdokumentationen gegeben, mit denen die Autoren die Widerspr\u00fcche und Ungereimtheiten in der offiziellen Verschw\u00f6rungstheorie zum Hergang und Hintergrund der Flugzeuganschl\u00e4ge vom 11. September 2001 offengelegt und der Regierung von US-Pr\u00e4sident George W. Bush Vertuschung bis hin zur passiven oder aktiven Mitwirkung an den schrecklichen Ereignissen unterstellt haben. Bisher erschienen diese Dokumentationen, meistens von Politaktivisten oder Mitgliedern der alternativen Medienszene produziert, im Internet. Das bekannteste Beispiel ist Dylan Averys Film &#8222;Loose Change&#8220; von 2005, der sich inzwischen mit mehr als zehn Millionen Betrachtern zum meistgesehenen Online-Film der Geschichte und damit zum &#8222;Fahrenheit 9\/11&#8220; des Youtube-Zeitalters entwickelt hat. Seit Ende 2007, Anfang 2008 gibt es mit &#8222;Zero: An Investigation into 9\/11&#8220; aus Italien die erste Filmdokumentation zum Thema der Flugzeuganschl\u00e4ge, die man auf der Leinwand &#8211; im Programmkino oder bei Spezialvorf\u00fchrungen [&#8230;] &#8211; anschauen kann.<\/p>\n<p>Initiator und Produzent von &#8222;Zero&#8220; ist Giulietto Chiesa, der lange Jahre als Journalist gearbeitet hat und seit 2004 als unabh\u00e4ngiger Abgeordnete Nordwestitaliens im Europaparlament sitzt, wo er der sozialistischen Fraktion angeh\u00f6rt. Als Regisseure konnte Chiesa Francesco Tre und Franco Francassi gewinnen, zudem konnte er den ber\u00fchmten italienischen Literaturnobelpreistr\u00e4ger Dario Fo zur Mitarbeit an dem Projekt bewegen.<\/p>\n<p>Welche Brisanz in dem 104min\u00fctigen Film steckt, l\u00e4\u00dft sich anhand einer Episode erahnen. Am 26. Februar hat Chiesa &#8222;Zero&#8220; in Br\u00fcssel vorgef\u00fchrt, um seiner Forderung nach Einberufung eines Untersuchungsausschusses des EU-Parlaments zu den Vorg\u00e4ngen um den 11. September Nachdruck zu verleihen. Zur Vorf\u00fchrung samt anschlie\u00dfender Diskussion mit Prof. David Ray Griffin, dem wichtigsten 9\/11-Experten aus den USA, und dem japanischen Politiker Yukihisa Fujita, der bereits im Januar im Parlament von Tokio mit einer kritischen wie auch fundierten Erkl\u00e4rung zur Version der Bush-Regierung zum 11. September Aufsehen erregt hatte, wurden alle 785 EU-Abgeordnete eingeladen. Nur sechs von ihnen &#8211; vier aus Italien, einer aus Gro\u00dfbritannien und einer aus Litauen &#8211; erschienen. Von den rund tausend eingeladenen Pressevertretern hielt es kein einziger f\u00fcr erforderlich, sich diesem wichtigen Thema zu widmen.<\/p>\n<p>&#8222;Zero&#8220; empfiehlt sich all denen, deren Unbehagen sich seit dem &#8222;Tag, der die Welt ver\u00e4ndert&#8220; haben soll, nicht gelegt hat und die sich nicht mit der Bush-Version von der alleinigen Verantwortung einer Gruppe von 19 mit Teppichmessern ausger\u00fcsteten Islamfundamentalisten f\u00fcr die Schreckenstat haben abspeisen lassen. Selbst f\u00fcr diejenigen, die mit der ausufernden Berichterstattung \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Angriffe auf das New Yorker World Trade Center und das Arlingtoner Pentagon einigerma\u00dfen Schritt haben halten k\u00f6nnen, lohnt es sich, &#8222;Zero&#8220; anzuschauen, um auf spannende Weise den komplizierten Sachverhalt wieder Revue passieren zu lassen und sich quasi auf den letzten Stand zu bringen, was den erbitterten, ungleichen Kampf zwischen Vertuschern und Aufkl\u00e4rern betrifft.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Zeugen der amtlichen Irref\u00fchrung, die in &#8222;Zero&#8220; zu Wort kommen, geh\u00f6ren Sibel Edmonds, William Rodriguez, Coleen Rowley und Michael Springmann. Edmonds arbeitete als \u00dcbersetzerin f\u00fcr Aserbaidschanisch, Farsi und T\u00fcrkisch im FBI-Hauptquartier in Washington, bis sie im M\u00e4rz 2002 ihren Vorgesetzten die Existenz eines Spionagerings im zentralen \u00dcbersetzungsb\u00fcro der US-Bundespolizei meldete, dessen Mitglieder nicht nur Kontakte zu den Hinterm\u00e4nnern der Flugzeuganschl\u00e4ge unterhielten, sondern diese auch durch Fehl\u00fcbersetzungen, Warnungen und gezielte Unterlassungen vor Ermittlungen sch\u00fctzten. Obwohl 2005 der Generalinspekteur des US-Justizministeriums, Glenn Fine, in einem eigenen 37seitigen Untersuchungsbericht den von Edmonds vorgetragenen Verdachtsmomenten hohe Plausibilit\u00e4t bescheinigte, verlor diese 2006 vor dem Obersten Gerichtshof ihren Kampf gegen unfaire Entlassung. Wegen einer drakonischen Sonderanordnung des fr\u00fcheren Justizministers John Ashcroft durfte und darf ihr Fall bis heute nicht \u00f6ffentlich er\u00f6rtert werden &#8211; aus Gr\u00fcnden der nationalen Sicherheit, versteht sich. Edmonds hat ihre beunruhigenden Erkenntnisse zwischen 2002 und 2004 hinter verschlossenen T\u00fcren Vertretern des Kongresses und der &#8222;unabh\u00e4ngigen&#8220; 9\/11-Kommission offengelegt, ohne da\u00df dies die geringsten Konsequenzen nach sich gezogen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>William Rodriguez war bis zum 11. September 2001 WTC-Hausmeister. Am besagten Vormittag wurde Rodriguez zusammen mit mehreren Kollegen Zeuge schwerer Explosionen im unterirdischen Bereich der Zwillingst\u00fcrme. Die erste dieser Explosionen ereignete sich sogar, unmittelbar bevor sich der American Airlines Flug 11 in den WTC-Nordturm hineinbohrte. In &#8222;Zero&#8220; schildert Rodriguez eindr\u00fccklich, wie ihm ein \u00dcberlebender dieser Explosion entgegenkam, an dem in Folge der Feuersbrunst die komplette Haut der Arme wie heruntergerissene \u00c4rmel herabhingen. Obwohl Rodriguez, der am 11. September zahlreichen Menschen das Leben rettete, einer der gr\u00f6\u00dften Helden dieser Trag\u00f6die ist, hat ihm seine Bereitschaft, seine Erlebnisse, die der offiziellen Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Einsturz der Twin Towers diametral widersprechen und sich eher mit der Theorie von einer kontrollierten Sprengung in Einklang bringen lassen, bei jeder Gelegenheit kundzutun, nur gro\u00dfe Probleme bereitet.<\/p>\n<p>Coleen Rowley geh\u00f6rte als Anw\u00e4ltin der Gruppe FBI-Mitarbeiter im Au\u00dfenb\u00fcro der US-Bundespolizei in Minneapolis an, die nach der Festnahme des sonderbaren franz\u00f6sisch-marokkanischen Flugsch\u00fclers Zacarias Moussaoui am 16. August 2001 vergeblich versucht haben, die Vorgesetzten in Washington vor der Gefahr eines gr\u00f6\u00dferen Anschlags auf US-amerikanischem Territorium zu warnen. Als Rowley im Fr\u00fchjahr 2002 in einem offenen Brief an den FBI-Chef Robert Mueller dezidiert schilderte, wie Washington die Bem\u00fchungen der Kollegen in Minneapolis regelrecht torpediert hatte, l\u00f6ste dies in der US-\u00d6ffentlichkeit einen Sturm der Entr\u00fcstung aus. Tats\u00e4chlich hatten die Verantwortlichen in der US-Hauptstadt die Begr\u00fcndung von Rowley und Kollegen, mit der sie einen Durchsuchungsbefehl vom FISA-Sondergericht zur \u00dcberpr\u00fcfung von Moussaouis Laptop und Telefonverbindungsdaten erwirken wollten, als unzureichend zur\u00fcckgeschickt &#8211; nachdem sie sie selbst abgeschw\u00e4cht hatten! Als sich die gewissenhaften Provinzermittler nicht entmutigen lie\u00dfen, sondern sich direkt an die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden wandten und aus Paris eine ganze F\u00fclle von Erkenntnissen \u00fcber die Verbindungen Moussaouis zur islamistischen &#8222;Terror&#8220;-Szene Westeuropas und Nordafrikas erhielten, hat man sie daf\u00fcr ger\u00fcgt und die Informationen schlichtweg ignoriert. Im FBI-Au\u00dfenb\u00fcro in Minneapolis \u00e4u\u00dferte man Anfang September 2001, wenn auch halb im Scherz, den Verdacht, da\u00df Osama Bin Laden einen Maulwurf im J.-Edgar-Hoover-Geb\u00e4ude haben m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Michael Springmann arbeitete in den neunziger Jahren im Konsulat der USA in der saudisch-arabischen Hafenstadt Dschidda. Er bekam dort pers\u00f6nlich mit, wie muslimische Fundamentalisten aus dem Dunstkreis Bin Ladens mit Visen zur Einreise in die USA ausgestattet wurden, damit Spezialisten der CIA oder des Pentagons sie &#8222;milit\u00e4risch&#8220; ausbilden konnten. Immer wieder mu\u00dfte Springmann erleben, da\u00df Personen, deren Visumsantrag er abgelehnt hatte, auf direkte Anweisung des Konsulatsleiters die Einreise in die USA erlaubt wurde. F\u00fcr sie waren die \u00fcblichen Regeln offenbar aufgehoben worden. \u00dcber die Enth\u00fcllungen Springmanns berichtete bereits im November 2002 die BBC2-Nachrichtensendung Newsnight. In &#8222;Zero&#8220; werden in diesem Zusammenhang die Visumsantragformulare solcher &#8222;Fu\u00dfsoldaten&#8220; des gr\u00fcnen Banners gezeigt. Normalerweise mu\u00df jeder, der in die USA einreisen will, seinen geplanten Aufenthaltsort mit voller Anschrift angeben. Bei den gezeigten Formularen sind unter dieser Rubrik ganz generelle Eintragungen wie &#8222;Hotel&#8220; zu lesen.<\/p>\n<p>Bekanntlich sollen 15 der 19 mutma\u00dflichen &#8222;Flugzeugattent\u00e4ter&#8220; aus Saudi-Arabien stammen. Deshalb l\u00f6ste der gemeinsame Bericht der Geheimdienstaussch\u00fcsse von Repr\u00e4sentantenhaus und Senat von 2003 zum Thema 11. September Best\u00fcrzung aus, als man feststellen mu\u00dfte, da\u00df s\u00e4mtliche Seiten, auf denen auf eine m\u00f6gliche Verwicklung Riads in die Flugzeuganschl\u00e4ge eingegangen wird, zwecks Schonung der saudischen K\u00f6nigsfamilie ausgeschw\u00e4rzt waren. M\u00f6glicherweise galt besagte R\u00fccksichtnahme auch der Bush-Regierung. Schlie\u00dflich wurde der Aufenthalt von zweien der 19 mutma\u00dflichen 9\/11-Highjacker in San Diego in der Zeit vor den Anschl\u00e4gen mit Geldern eines Kontos bei der Riggs Bank in Washington finanziert, das Prinzessin Haifa, Gattin des damaligen saudischen Botschafters Prinz Bandar, der bekanntlich ein enger Freund der Familie Bush ist, geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich wei\u00df man bis heute nicht, ob am 11. September \u00fcberhaupt 19 &#8222;Terroristen&#8220; in den entf\u00fchrten Passagiermaschinen sa\u00dfen und ob die Anschl\u00e4ge nicht eventuell per Fernsteuerung durchgef\u00fchrt wurden. Eine Merkw\u00fcrdigkeit, die in &#8222;Zero&#8220; hervorgehoben wird, ist die bis dato unbestreitbare Tatsache, da\u00df mindesten sechs der Personen, deren Namen und Konterfeis auf der FBI-Liste der M\u00e4nner um den mutma\u00dflichen &#8222;Chefhijacker&#8220; Mohammed Atta erscheinen, heute noch leben und mit dem Anschlag nicht das geringste zu tun hatten. Dar\u00fcber hinaus gehen die &#8222;Zero&#8220;-Macher auf die widerspr\u00fcchlichen Angaben \u00fcber Atta, der sich einmal wie ein strenger muslimischer Gl\u00e4ubiger, ein andernmal wie ein koksender, trinkender Lebemann verhalten hat, ein. Im Film tritt sogar die ehemalige Go-Go-T\u00e4nzerin Amanda Keller auf, die in der Zeit vor den Anschl\u00e4gen mit Atta in Florida ein intimes Verh\u00e4ltnis hatte und derzufolge der ehemalige \u00e4gyptische Student der Technischen Universit\u00e4t Hamburg-Harburg vermutlich in Drogengesch\u00e4fte verwickelt gewesen war.<\/p>\n<p>Sehr unterhaltsam sind, wenn man in diesem Zusammenhang \u00fcberhaupt davon sprechen will, jene kleinen Comic-Einblendungen, in denen die verschiedenen Aussagen \u00fcber die unfreiwillig komischen, teilweise haarstr\u00e4ubenden Auftritte der Chaostruppe Atta und Co. an verschiedenen Flugschulen sowie bei Beh\u00f6rdenvisiten in den USA aufs Korn genommen werden. Diese Sequenzen funktionieren weitaus besser als diejenigen, in denen mittels abgehackter Wiederholung der Aussagen mancher Zeugen wie beispielsweise William Rodriguez&#8216; die offizielle Theorie ins L\u00e4cherliche gezogen werden soll. Dadurch wird die Aussagekraft des Vertreters der Gegenversion eher abgeschw\u00e4cht.<\/p>\n<p>Das gleiche gilt f\u00fcr den breiten Raum, den Dario Fo in dem Film einnimmt. Es w\u00e4re vielleicht besser gewesen w\u00e4re, wenn nicht ein Dramatiker, sondern ein daf\u00fcr besser geeigneter Bauexperte die Theorie vom Kollaps der Zwillingst\u00fcrme, die durch das Nachgeben der Statik aufgrund des brennenden Flugzeugbenzins verursacht worden sein soll, widerlegt h\u00e4tte. Fos Beitrag h\u00e4tte mehr \u00dcberzeugungskraft entfaltet, wenn man ihn sparsamer und effizienter h\u00e4tte auftreten lassen, wie man es etwa mit dem ber\u00fchmten US-Romancier und Regierungskritiker Gore Vidal getan hat.<\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle in &#8222;Zero&#8220; wie \u00fcberhaupt in der noch laufenden Diskussion um den 11. September spielt Stephen Jones, dessen Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Einsturz der beiden Zwillingst\u00fcrmes sowie des 47st\u00f6ckigen, von keinem Flugzeug getroffenen Hochhauses WTC 7 am plausibelsten erscheint. Laut Jones, einst Physikprofessor an der Brigham Young University in Utah, wurden alle drei Geb\u00e4ude mittels kontrollierter Sprengungen zum Einsturz gebracht. Zum Beweis verweist Jones auf die Geschwindigkeit des jeweiligen Zusammensturzes, auf den Nachweis von geschmolzenem Stahl im unterirdischen Bereich von Ground Zero sowie von Restspuren des Sprengstoffs Thermit an den Stahltr\u00e4gern. Im Staub, den eine Anwohnerin von S\u00fcdmanhattan nach dem Ungl\u00fcck aufbewahrte, hat Jones sogar mikroskopisch kleine Tr\u00f6pfchen geschmolzenen Stahls entdecken k\u00f6nnen, f\u00fcr die brennendes Flugbenzin wegen seiner geringen Temperatur niemals die Ursache h\u00e4tte sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einen weiteren Schwerpunkt von &#8222;Zero&#8220; stellen das unerkl\u00e4rliche Versagen der US-Luftwaffe und der Angriff auf das Pentagon, der seltsamerweise keine Wrackteile, geschweige denn Spuren einer 757-Passagiermaschine der Firma Boeing hinterlie\u00df, dar. Es treten zahlreiche ehemalige ranghohe US-Milit\u00e4rs wie Generalmajor Albert Stubblebine, bis 1984 Commanding General of U. S. Army Intelligence and Security, sowie Experten f\u00fcr Flugsicherheit auf, welche die un\u00fcbersehbaren Widerspr\u00fcche zwischen der faktischen Beweislage und den Behauptungen der Bush-Administration erl\u00e4utern und unterstreichen. Besonders kritisiert wird hierbei der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der im Juli 2001 die Einsatzprotokolle f\u00fcr das sofortige Abfangen verirrter oder gekaperter Flugzeuge im amerikanischen Luftraum ab\u00e4nderte, Gegenma\u00dfnahmen von seiner pers\u00f6nlichen Zustimmung abh\u00e4ngig machte und der dann in den entscheidenden Stunden am Tag des Geschehens pl\u00f6tzlich f\u00fcr niemanden zu erreichen war. Es werden die Sch\u00e4den am Pentagon selbst sowie die wenigen freigegebenen Bildsequenzen der Sicherheitskameras rund um das US-Verteidigungsministerium, die vom Anschlag verf\u00fcgbar sind, analysiert. Alle Belege deuten eher auf den Beschu\u00df mit einer Rakete oder auf einen Angriff mit einem ferngesteuerten Kampfjet hin.<\/p>\n<p>Was die vermeintliche Unvorhersehbarkeit der Flugzeuganschl\u00e4ge betrifft, so wird diese Schutzbehauptung der Bush-Regierung unter anderem durch die Bilder entsprechender \u00dcbungen samt Pentagon-Modellbaus mit Flugzeugtr\u00fcmmerteilen im Innenhof sowie durch den Verweis auf das ber\u00fchmte, Bush am 6. August 2001 vorgelegte Daily Presidential Briefing (DPB) mit dem eindeutigen Titel &#8222;Bin Laden determined to strike in U.S.&#8220;, zu deutsch &#8222;Bin Laden entschlossen, in den USA zuzuschlagen&#8220;, regelrecht zerlegt. An dieser Stelle h\u00e4tten die &#8222;Zero&#8220;-Macher auch die Titelseite der Studie &#8222;Catastrophic Terrorism&#8220;, verfa\u00dft von Ex-CIA-Direktor John Deutsch und Philip Zelikow, auf der die WTC-Zwillingst\u00fcrme im Fadenkreuz stehen, zeigen k\u00f6nnen. In diesem Bericht wird ein bevorstehendes &#8222;transformatives Ereignis&#8220; f\u00fcr die Sicherheitspolitik der USA beschworen. Sp\u00e4ter wurde Zelikow, ein enger Vertrauter von Condoleezza Rice, leitender Direktor der 9\/11-Kommission.<\/p>\n<p>Neben Erl\u00e4uterungen der Hintergr\u00fcnde der Flugzeuganschl\u00e4ge durch Autoren wie Nafeez Mossaddeq Ahmed, J\u00fcrgen Els\u00e4sser und Daniel Hopsicker, die sich in den letzten Jahren allesamt um die Aufdeckung der Instrumentalisierung des muslimischen S\u00f6ldnertums durch diverse Geheimdienste verdient gemacht haben, wird in &#8222;Zero&#8220; das Phantom Bin Laden und die Fragw\u00fcrdigkeit der angeblich von diesem in die Welt gesetzten Videobotschaften unterstrichen. Alles in allem haben die italienischen 9\/11-Skeptiker mit &#8222;Zero&#8220; solide Arbeit geleistet. Leider steht zu bef\u00fcrchten, da\u00df der Film niemals die Verbreitung finden wird, die er verdient. Zwar soll &#8222;Zero&#8220; am 12. September im russischen Fernsehen ausgestrahlt werden, doch im Heimatland von Giulietto Chiesa hat er bis heute keinen Filmverleih gefunden.&#8220;<br \/>\n(\u00a9 2008, by <a href=\"http:\/\/www.schattenblick.de\/infopool\/medien\/redakt\/film-009.html\">MA-Verlag<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute, am 11. 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