{"id":56,"date":"2007-04-14T17:04:10","date_gmt":"2007-04-14T16:04:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.visualberlin.org\/modules\/wordpress\/mitglieder\/"},"modified":"2007-04-14T17:04:10","modified_gmt":"2007-04-14T16:04:10","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/visualberlin.org\/?page_id=56","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h2>Vereinsgr\u00fcndung<\/h2>\n<p>Die Idee, eine Art Zusammenschlu\u00df f\u00fcr Visualisten und Videokunstinteressierte zu schaffen, gab es bereits Mitte 2005. Damals tat VJ Leinwandler den ersten Schritt und rief auf kunstundforum.de den ersten \u201eVJ Stammtisch\u201c aus. Diese Idee wurde schnell von vielen anderen f\u00fcr gut befunden und Leinwandler organisierte einen Termin im RAW Tempel, bei dem dann auch eine Handvoll VJs erschienen und sich mit Bier in der Hand um einen Tisch voller Kabel und Videotechnik gesellten und ins Gespr\u00e4ch kamen. Ideen und Fachsimpeleien wurden ausgetauscht und man zeigte sich gegenseitig die mitgebrachte Hard- und Software. Das zweite Treffen dieser Art fand ein paar Wochen sp\u00e4ter im GMT in der Warschauer Stra\u00dfe statt.<\/p>\n<p>Im September 2005 wurde die Community von einem Event aufgeschreckt. In diversen VJ Foren wurde das \u201eInframe International VJ Battle\u201c angek\u00fcndigt, ein Kr\u00e4ftemessen verschiedener Visualisten, die sich mit eigenen Mitschnitten dort f\u00fcr eine Wettkampfteilnahme bewerben sollten. Die Bewertungsform machte einen unfairen Eindruck und die ganze Veranstaltung trug eher kommerzielle und fachlich inkompetente Z\u00fcge. Bei Kunst und Forum entstanden Diskussionen, ob man sich bei dem Inframe Battle nun bewerben solle, oder es eher boykottieren wolle. Die Boykott-Idee fand Anklang im Forum und spontan wurde eine Guerilla Open Air Aktion am Kino Babylon gestartet um die Inframe Akteure etwas zu \u00e4rgern. Aus einer spontanten Idee entstand so der \u201eBermudavisualisten\u201c Event<\/p>\n<h2>VJ Stammtische<\/h2>\n<p>Der gemeinsame Aktionismus und die positiven Erfahrungen der ersten beiden VJ Stammtische f\u00fchrten letztendlich zu der Idee, einen Videokunstverein f\u00fcr Berlin zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>RAW &#8211; Der erste VJ Stammtisch fand im Mitte 2005 im RAW statt. Damals gab es den Verein noch lange nicht. Dort wurden erste Kontakte gekn\u00fcpft und die Teilnehmer begannen, sich f\u00fcr einander zu Interessieren. Jedoch waren die ersten Ann\u00e4herungsversuche etwas sch\u00fcchtern und man wusste nicht so richtig was das ganze solle. GMT1 &#8211; Einige Wochen sp\u00e4ter gab es den zweite Stammtisch im GMT. Dort wurde viel mehr kommuniziert. Man zeigte sich gegenseitig Soft- und Hardware und verlor sich in interessanten Fachsimpeleien.<\/p>\n<p>GMT2 &#8211; Nach der erfolgreichen \u201eBermudavisualisten\u201c Veranstaltung fand im Dezember 2005 wieder ein VJ Stammtisch statt, bei dem wir offen in die Runde fragten, ob man nicht einen Verein zur F\u00f6rderung von Videokunst gr\u00fcnden solle. Viele Meinungen wurden eingeholt und es wurde dar\u00fcber diskutiert. Anschlie\u00dfend gab es eine \u00f6ffentliche Party mit VJ-Jams. Damals hatten wird sogar Frageb\u00f6gen verteilt, um zu erfahren was jeder sich denn so ungef\u00e4hr von einem Videokunstverein w\u00fcnschen w\u00fcrde. Diese wurden ausgewertet und gl\u00fccklicherweise fand die Idee reges Interesse.<\/p>\n<p>\u00dcber kunstundforum.de haben wir dann alle rege dar\u00fcber diskutiert, wie man einen solchen Verein denn nennen k\u00f6nnte und als wir nach wochenlagen Diskussionen endlich einen Namen gefunden hatten, wagten wir den Versuch, sieben Gr\u00fcndungsmitglieder zu finden und eine erste Satzung zu entwerfen und uns erstmals in die langsamen M\u00fchlen der berliner B\u00fcrokratie zu begeben.<br \/>\nWeitere VJ Stammtische als Veranstaltungen des Visual Berlin e.V.<\/p>\n<p>Zentrale Randlage &#8211; Die Idee, den bestehenden VJ Stammtisch mit einer anschlie\u00dfenden Partyveranstaltung zu erweitern, wurde von nun an weiter verfolgt und in der Zentralen Randlage weiter erprobt.<\/p>\n<p>K44 &#8211; Bald kam die Idee auf, auch Workshops oder Kurzfilme im Rahmen der VJ Stammtische zu veranstalten. Im K44 am Potsdamer Platz wurden vor der Party zwei Kurzfilme des New Yorker \u201eGlass Bead\u201c Kollektivs gezeigt und anschlie\u00dfend zu Funk- und Elektromusik gefeiert. Die ersten Workshops (MIDI\/OSC, Ableton Live\/Reaktor + Resolume) gab es dann beim darauf folgenden Stammtisch in der M\u00f6belfabrik (ZMF1).<\/p>\n<p>Die Stammtische waren gedacht um die Zusammenarbeit und den Austausch der Mitglieder in die \u00d6ffentlichkeit zu tragen und einen Ankn\u00fcpfungspunkt f\u00fcr Interessierte und potentielle Neumitglieder zu schaffen. Der anf\u00e4gliche Entuhsiasmus f\u00fchrte \u00fcber die Zeit der Vereinsgr\u00fcndung zu einer Anzahl Veranstaltungen von unterschiedlicher Intensit\u00e4t und Charakter.<\/p>\n<h2>Vereinsabende<\/h2>\n<p>Die Vereinsabende im Karakusch haben sich im letzten Jahr zu dem entscheidenden Treffpunkt unserer Mitglieder herauskristallisiert. Am Anfang fanden sie in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden in der C-Base statt, was sich vor allem aus L\u00e4rmgr\u00fcnden als unpraktisch herausstellte, obwohl die N\u00e4he zu den Nerds und ihren Veranstaltungen die eine oder andere gute M\u00f6glichkeit darbot.<br \/>\nNachdem Herr Baykal sein Ladengesch\u00e4ft in der Friedelstra\u00dfe freundlicherweise f\u00fcr Vereinsveranstaltungen angeboten hat sind wir nach einem RenoHilfeEinsatz dann dorthin umgezogen.<\/p>\n<p>Ende 2007 hat sich dann auch ein regelm\u00e4\u00dfiger Kern gebildet der den ungezwungenen Ausstausch pflegte und sich Gedanken \u00fcber die weitere Inhaltliche Ausgestaltung machte. Mit einer kleinen Reihe von Pr\u00e4sentationen, Filmabenden (Max Headroom, \u201eGonzo\u201c Hunter S. Thompson) und Workshops wurde ein Anfang gemacht (Max\/Jitter, Bill Etra, Internet publishing f\u00fcr visualisten).<\/p>\n<p>Unser Vereinsheim wurde ja auch durch den Barbetrieb w\u00e4hrend der \u201e48-Stunden Neuk\u00f6lln\u201c gut besucht und scheint auch bei sonstigen Vereinsveranstaltungen, wie der \u201eControl Nature\u201c Performance von Macro !S.A.D! etwas Publikum gezogen zu haben. Es ist sch\u00f6n zu sehen, dass die Vereinsabende nicht nur vereinsintern immer beliebter werden, sondern auch von Aussenstehenden als spannend angesehen werden.<\/p>\n<h2>Festivals<\/h2>\n<p><strong>AV-Node at 22C3<\/strong><br \/>\nZusammen mit den Kulturtaikonauten aus Kleinmachnow wurde eine Teilnahme beim 22. Chaos Communication Congress geplant und realisiert. In der Arts &amp; Beauty Area im BCC trafen sich VJs, DJs und Musiker aus dem Dunstkreis der Berliner VJ Community um kunstundforum.de bzw. MoGreens und den Kulturtaikonauten. Das Abendprogramm wurde musikalisch und visuell bereichert und das Highlight war die Abschlussveranstaltung in der c-Base. Die positiven Erfahrungen und das extrem inspirierende Nerd-Publikum waren unter anderem Gr\u00fcnde daf\u00fcr, die AVIT&gt;C23 Veranstaltung zusammen mit dem CCCongress zu veranstalten.<\/p>\n<p><strong>Freaks Friends and Players<\/strong><br \/>\nW\u00e4rend der vergangenen VJ Stammtische wurde oft \u00fcberlegt, wie man die gemeinsamen VJ-Jam-Sessions verbessern k\u00f6nnte, um zu vermeiden, dass auf den Leinw\u00e4nden nur noch konzeptloses, buntes Geflacker ankommt. Es entstand die Idee, einen \u201eDirigenten\u201c einzusetzen &#8211; einen beteiligten VJ, abwechselnd mit den anderen, der aus den verschiedenen Videosignalen der beteiligten VJs nach eigenen k\u00fcnstlerischen Gesichtspunkten beliebige kombiniert und dann \u00fcber den Projektor schickt. Dieses Prinzip konnten wir erstmals beim Freaks, Friends And Players Medienkunstfestival in Bremen im M\u00e4rz 2006 ausprobieren. Es hat super funktioniert und auch gro\u00dfen Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p><strong>DMY2007<\/strong><br \/>\nEnde M\u00e4rz 2007 trat VJ und Veranstalter J\u00f6rg Suermann auf VisualBerlin zu und bat um Mithilfe, die von ihm organisierte Designmai Youngsters Ausstellung audiovisuell mitzuplanen und zu gestalten. VisualBerlin leistete technischen Support f\u00fcr K\u00fcnstler und Veranstalter und pr\u00e4sentierte sich mit Installationen, wie dem Video-Cube von Lucas B, einer Videowand von Carschti, Live-Vjing diverser Mitglieder, \u00dcberwachungskamerainstallationen von =ff=\/J\u00f6rg und SF United, dem Indian-Loop-Player und t\u00e4gliche Podcasts von Christoph und Hilmis Green-Screen-Experimenten.<\/p>\n<p><strong>Chaos Communication Camp<\/strong><br \/>\nDurch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem CCC in den letzten Jahren kamen die Veranstalter des CCCamp in Finowfurt auf den Visualberlin e.V. zu und fragten ob wir uns nicht wieder um einen teil des visuellen Entertainments k\u00fcmmern wollen. Carschti nahm sich der Herausforderung an und bereitete in Zusammenarbeit mit Rampazzo die Veranstaltung vor. Das Interesse der Mitglieder eine Woche Urlaub auf dem Flughafen zu machen hielt sich aber leider in Grenzen. Somit verbrachten Grisu von den Kulturtaikonauten und ich den Gro\u00dfteil des Tages mit repr\u00e4sentieren und Videoberichterstattung vor unserem Zelt neben dem HackHangar und Carschti und Rampazzo spielten mit ihren 70 Kilo Lichtgesch\u00fctzen. Auf dem Weg zur Ostsee verst\u00e4rkte noch der Visualist Boettcher das Team.<\/p>\n<h2>Die Zukunft<\/h2>\n<p>Die Tatsache, dass wir einen stetig wachsenden Mitgliederanteil an Leuten bekommen, die eher aus dem Film- und Videobereich kommen und eher weniger mit \u201eVJing\u201c zu tun haben, ist extrem spannend, da sich hier viele neue M\u00f6glichkeiten ergeben. VisualBerlin hatte von Anfang an den Anspruch, die Videokunst als Ganzes zu f\u00f6rdern und mit allen ihren Formen zu spielen und zu experimentieren. Es w\u00e4re sch\u00f6n, auch jenseits der in unserem Verein dominanten VJ-Kunst vielleicht ein paar Film und Videoprojekte entstehen zu lassen.<\/p>\n<p>Berlin den 6. M\u00e4rz 2008<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vereinsgr\u00fcndung Die Idee, eine Art Zusammenschlu\u00df f\u00fcr Visualisten und Videokunstinteressierte zu schaffen, gab es bereits Mitte 2005. Damals tat VJ Leinwandler den ersten Schritt und rief auf kunstundforum.de den ersten \u201eVJ Stammtisch\u201c aus. 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