Archive for February 2008

Finde Deinen Inneren Irren

| 3.02.2008

wettbewerb_des_halluzinogenen_films.jpg

[lang_de]Storyboards Deutschland sucht in einem Wettbewerb der etwas skurilleren Art wegweisende Animationsfilme in 2D, 3D, Flash o.a., von Studenten, freien Künstlern und Designern, die Lust haben, die Welt der Kommunikation auf den Kopf zu stellen.

Die Arbeiten müssen mindestens 30 Sekunden lang sein und mindestens eine Sehgewohnheit zertrümmern und zeigen, dass der innere Irre gefunden wurde!

Die Arbeiten erhalten die Chance berühmt zu werden, denn die 50 besten Arbeiten werden auf der großen Ausstellung des ADC (Art Directors Club für Deutschland) im April 2008 gezeigt und dort der Fachwelt präsentiert. Ausserdem bilden diese die Grundlage eines Angebots, dass in Deutschland seines Gleichen sucht. Zum ersten Mal werden damit die besten, kreativsten und mutigsten Talente aus dem Bereich der animierten Illustration unter einem Dach vereint (natürlich nur, wenn die Künstler dazu ihr Einverständnis geben).[/lang_de]

infos und anmeldung

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Schmetterlinge und Bier

| 3.02.2008

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[lang_de]Ein kurzer Eindruck vom letzten Donnerstag

Zu allererst vielen Dank an alle die da waren um unserem speziellen Abend am Donnerstag beizuwohnen. Ich war überrascht, wie viele Menschen sich letztendlich zu unserer Veranstaltung eingefunden haben – sogar die ein oder andere Gruppe, die beim Vorbeigehen an unserem Laden in der Friedelstr. neugierig wurde und sich nichts ahnend dazugesetzt hat.

Anfangs glich das Karakusch eher einem experimentellen Laboratorium, in dem sich illustre Techniknerds tummelten und wie wild ihre Kabel durch den Raum verlegten. Es gab die paar kleinen, aber üblichen Problemchen mit der Musikanlage, welche aber einigermaßen behoben werden konnten.

Gegen 22:30 konnte unser Gast aus Italien, Marco Donnarumma, auch bekannt unter dem Künstlernamen The !S.A.D!, endlich seine Performance c::ntr::l nature starten. Wie gebannt saßen die Anwesenden im Raum und schauten auf die Leinwände, auf denen Raupen und Schmetterlinge wie hypnotisiert nach den verzerrten und in endlose Hallflächen verschwindenden Klängen tanzten, die Marco seinem elektrischen Bass entlockte. Symmetrische Strukturen wechselten sich ab mit Makroaufnahmen von schlüpfenden Insektenlarven und erst auf den zweiten Blick wurde einem bewusst, dass die abstrakten grünlich gelben Pattern Luftaufnahmen von landwirtschaftlich strukturierten Gebieten gigantischen Ausmaßes waren. Man war gefangen in einem Gefühl von Harmonie und Verstörung angesichts der hochästhetischen Bilder in Symbiose mit den fremdartigen Klängen. Die Idee des Menschen, die Natur zu unterwerfen, sowohl im romantisch positiven Sinn, als auch in seiner beängstigenden negativen Form, wurde einem durch die Performance wieder ins Gedächtnis gerufen.

Nachdem die letzten sphärischen Klänge von c::ntr::l nature verhallt waren, bevölkerten wieder die berlintypischen Rhythmen das Karakusch und die visuelle Jam-Session begann. Die restriktive Vorgabe, möglichst nur schwarz, weiß und rot als zugelassene Farben in den Jam einzubringen, wurde überraschenderweise auch relativ regelmäßig eingehalten.

Insgesamt fand ich, dass es eine sehr schöne Veranstaltung war, medienkünstlerisch passend zur aktuellen Transmediale-Woche, gemischt mit einem Touch “underground” und neuköllner Kiezflair mit Pils für Einsfuffzich. Bleibt dran, wir werden dieses Jahr sicherlich noch häufiger mal unsere Türen für euch öffnen…[/lang_de]

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Der spezielle Spieler

| 2.02.2008

Man freut sich ja immer wenn man sieht wie kreative menschen kontinuierlich ihre ideen weiter entwickeln. In den letzten Jahren hat man immer wieder ein bisschen Zeit damit verbracht die Multitouchstudie aus dem c-base Umfeld einem tieferen Test zu unterziehen, und ging jedesmal mit dem leichten Geruch der Zukunft in der Nase nach Hause.
Gestern wurde ich dann von einer spontanen Mutation des zugrundeliegenden Prinzips überrascht. Hauptsächlich aus sozialen Gründen in die Nichtraucherwirtschaft c-base eingestiegen, wurde ich unverzüglich in den Bann eines echtzeit menschen scanners gezogen.
c_base_multi_1.jpg
Per Infrarot scanning der Tanzfläche werden die Silouetten der Tanzenden in Vektoren umgesetzt. im rechner die üblichen algorythmusgewitter drübergebügelt und über drei beamer in echtzeit dem Tanzenden wieder als interaktionsfläche neben den floor gestellt.
c_base_multi_2.jpg
Es ist wirklich erstaunlich wie der Duft des Neuen und der direkte Kontakt der Visuals mit den Menschen den Spieltrieb anfachen können. Angezogen von den wabernden Vektorfächern betritt der Gast die Installation. Schnell ist das digitale alter ego ausgemacht und die arme von sich schleudernd lebt der Mensch seinen kreativen Spieltrieb aus.
Es lässt sich zwar nach einigem betrachten feststellen das auf ästhetischer Seite noch viel Entwicklungspotential vorhanden ist, die Einfachheit der Installation und die bis jetzt geleistete technische Qualität ist allerdings schon einigermaßen beeindruckend.
c_base_multi_3.jpg
Wenn sich zum Ende nur noch einzelne dem Lichtermeer stellen, kann man auch in Ruhe die Grenzen und Parameter der Interaktion erkunden und weitere gestalterische Experimente durchführen.

Hierfindet man noch einen kleinen Preview, der aber nicht ganz an das Live Erlebnis herankommt.

C-base

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Juha Huuskonen & Pixelache

| 1.02.2008

[lang_de]Auf We Make Money Not Art gibt es ein schönes Interview mit einem der Godfathers der finnischen Medienkunstmafia…

Juha Huuskonen ist Künstler, Kurator, VJ und Softwareprogrammierer und der Organisator des Pixelache Festivals für elektronische Kunst.[/lang_de]

[lang_en]We Make Money Not Art has a nice interview online, with one of the Godfathers of the Finnish media art mafia…

Juha Huuskonen is an artist, curator, VJ, software designer and he is also the organizer of the Pixelache electronic art festival.

Through a series of performances, exhibitions and club events, Pixelache brings together young creators from diverse disciplines who playfully and critically experiment with media and technology. The festival also features practical workshops and seminars addressing current issues in the development of digital media.[/lang_en]

read on…

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ZMF Love Mode

| 1.02.2008

LOVE MODE

die möbelfabrik lädt heute abend ein zu einer audiovisuellen veranstaltung, die in der vergangenheit stattfindet. nämlich im wilden jahr 1978.

01.02 1978 /// LOVE_MODE
___Jens Bond (highgrade/ pokerflat)
___Keima Takasugi (GG )
___Martin Zadak (white)
___Matchbox (rotation rec)
___Mark FM (satisfaction)
___sexy visuals: Pixelfestival

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